KEMPOKA RYU

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Weihnachten 2010
 
1. Teil
Liebe Leser und Leserinnen, wir schreiben Samstag den 27.11.2010 und wir sind heute in den Räumen der Friedrich-Wilhelm-Weber-Schule zu Gast. Hier wird in wenigen Minuten das diesjährige Weihnachts-turnier des Steinheimer Vereins Kempoka Ryu stattfinden. Schon vor Beginn der Veranstaltung hat der Match Maker Ingo die 26 Teilnehmer in sechs Mannschaften aufgeteilt, ihm zur Seite stehen der Haupt-schiedsrichter Sifu, sowie die zwei Zeitnehmer Thomas und Tobias. Und fast pünktlich um 14:40 Uhr geht es dann los: Als Erstes starten das A-Team und das Team Bonsai zum 1.Spiel des Tages, dem Rollbrett-Wettrennen quer durch die Halle. Bei dieser weltbekannten Disziplin sitzt ein Sportler auf dem Rollbrett, während ihn ein anderer über einen abgesteckten Parcours fährt und das so schnell wie möglich. Es geht ganz eng zu bei diesem Rennen und so verwundert es nicht, dass das Team Elite mit ihrem Kapitän Sven Ruhnke in der Endabrechnung mit 27,65 Sekunden ganz knapp vor den Drückebergern mit 27,85 Sekunden liegt.

Puh... was für ein Rennen und um wieder ein wenig zu Atem zu kommen, geht es beim 2.Spiel etwas ruhiger zu. Bei der Zeitungsübergabe müssen sich die Sportler der Teams in eine Reihe stellen und sich eine Zeitung mit den Knien gegenseitig übergeben... einmal hin und einmal zurück aber Vorsicht: Auch Zeitungen haben die unangenehme Eigenschaft ab und an auf den Boden der Tatsachen zu fallen. Diesmal gewinnt das Team Chaos , das von Sina Schmidt angeführt wird, mit der besten Zeit und der geringsten Fehlerquote. Und weiter geht es mit voller Power und dem beliebten Bank-Parcours Rennen: Zwei Sportler werden dabei miteinander verbunden und müssen nun vereint unter einer Bank hindurch kriechen, dann über die nächste Bank springen, dann weiter unten durch und  letzte wieder drüber und schließlich die gerade Strecke auf Zeit zurück rennen. Parallel starten die Teams Elite und Fanta 4 und siehe da, es ist gar nicht so einfach mit zwei Köpfen auch noch vier Beine koordinieren zu wollen... Team Bonsai kann sich in diesem Spiel mit überzeugenden 39:22 Sekunden durchsetzen und hält dabei das Team Elite ( 39:51 sek. ) und das A-Team ( 44:05 sek. ) auf Distanz.

4. Beim Torwand-Werfen kommen heute weder echte Fußbälle noch falsche Handys zum Zuge... pro Mannschaft muss ein Sportler mit sechs Tennisbällen so oft wie möglich in die zwei Öffnungen der Torwand treffen. Und wieder einmal zeigt das Team Elite, das mit ihm heute ganz stark zu rechnen ist. Beim Spiel Nummer 5 kommt nun doch ein echter Fußball zum Zuge: Es gilt einen Ball um aufgestellte Fahnenstangen herum zudribbeln und dies einmal die Halle hin und wieder zurück. Hier versuchen sich jetzt einige Nachwuchskicker, mit mehr oder weniger Erfolg...  und Arthur, auch wenn man ein Trikot der Nationalmannschaft trägt, mit solcher Leistung bleibt der Anruf von Jogi Löw garantiert aus. Aber ich werde den Bundestrainer mal anrufen und ihm erzählen, dass das Team Elite mit dem siegreichen Robin Müller vielleicht ein hoffnungsvolles Fußballtalent in seinen Reihen hat.

Auf geht es zu Spiel 6: Nun ist Mannschaftsgeist gefragt, denn bei der Mattenstaffel müssen die Teams mit zwei Iso-Matten die Länge der Halle auf Zeit nehmen. Die Drückeberger und die Elite beginnen die Hatz auf den 1. Platz... die Sportler stehen auf einer Matte während die zweite Matte vom letzten zum ersten Sportler übergeben wird, dann liegt Matte zwei auf dem Hallenboden, die Sportler springen drauf und Matte Nummer eins wird von hinten nach vorne durchgereicht u.s.w... u.s.w... u.s.w. Was humpelt denn da für eine Flachzange durchs Bild. Die Mattenstaffel entscheidet das A-Team mit einer Zeit von 1,10 Sekunden zwar für sich aber ich finde, alle Sportler haben ihr Bestes gegeben und bei diesem Spiel ihre Teamfähigkeit unter Beweis gestellt.

So langsam geht es in den Endspurt: Beim Basketball-Ziel-Wurf gilt es eine bestimmte Anzahl von Bällen in zwei Minuten in den Korb zu werfen... das Dumme dabei, es gibt nur neun Bälle: Also müssen die Bälle, die vorbei gehen, genauso wieder an den Werfer gebracht werden, wie die Bälle die treffen. Dass das Team Drückeberger mit 22 Körben am Ende den anderen Teams drückend überlegen ist, ist glaube ich kein Zufall, da dieses Team von Richard Fischer zum Sieg geführt wird. Beim vorletzten Spiel heben wir einfach mal richtig ab oder noch besser, wir gehen in die Luft: Beim Mannschafts-Seil-Hüpfen drehen die zwei Außen das Seil und der Rest des Teams versucht innen über jenes hinweg zu springen. Sensationelle 46 Übersprünge bringen das Elite Team schließlich auf den ersten Platz, es folgen das Team Chaos mit 27 und das A-Team mit 17 geglückten Sprungversuchen.

Im Finale kommt es beim Weichmatratzen-Rutschen von der Hallen-Mittellinie wieder einmal auf den Teamgeist an, denn mit dem richtigen Anlauf und dem nötigen Schwung muss eine Matratze ins Ziel gerutscht/geschoben werden. Was für einen Spass ist das denn: Schade das es bei diesem Spiel eine Altersbegrenzung gibt und ich keine 18 mehr bin. In einem super Finish schafft es das A-Team tatsächlich in einem Ruck... sorry, Rutsch und sensationellen 5 Sekunden hinter die Ziellinie zu schlittern.

Liebe Leser und Leserinnen... was war das für ein Nachmittag, es war schön heute aus  Steinheim berichten zu können aber wenn ich höre, dass die Sportler und Sportlerinnen sich jetzt noch hinaus in Schnee und Kälte trauen um sich auf den Weg in Richtung Kolping zur Weihnachtsfeier machen, dann ziehe ich mich lieber in meine Höhle zurück und bereite mich auf den Winterschlaf vor.

Die Fortsetzung:
"Sage mal Ingo, was war das denn für ein Typ da eben?"--"Das war Rudi Rastlos Steffen, der rasende Reporter... einen tollen Bericht hat er da über unser Weihnachtsturnier geschrieben."--"Ja... ja, toller Bericht aber wie hat der mich genannt?"--"Hmm... keine Ahnung, an der Stelle ist gerade meine Leselampe kaputt gegangen... laß uns doch einfach mal vom Rest des Tages erzählen."--"O.K... aber diesmal in Kurzform: Ankunft der Verschworenen äh Verfrohrenen circa 17:15 Uhr an der Begegnungsstätte der Kolpingfamilie Steinheim."--"Inbesitznahme des Gebäudes durch die Sportler und Sportlerinnen sowie einiger Eltern... kurzes Aufwärmen und dann weiterführen der Spiele."--"Diesmal jedoch mit Spielen wie Memory oder Puzzlespielen."--"Dann Auswertung des gesamten Tages: Überragendes Siegerteam ist das Elite Team mit Sven Ruhnke, Robin Fischer, Madita Jürs und Robin Müller."--"Respekt... Respekt..."--" Wer hätte das gedacht... Glückwunsch... danach Ansprache des 1. Vorsitzenden, Dank an den Vorstand und das Orga-Team."--"Siegerehrung mit Medaillen-Verteilung und Gutschein-Überreichung... erste Warnstreiks wegen ausstehender Fütterung der Raubtiere."--"Ankunft des Essens... Aufbau des Buffets... Speisen-und Getränke-Aufnahme."--"Anschließend: Gemütliches Beisammensein im Hause bzw. Herumtollen außerhalb des Gebäudes."--"Ich würde sagen, das war der Kurzdurchlauf des Abends oder..."--"Jap... würde ich auch so sehen Ingo... sag' mal, wie hat der Typ mich da vorhin genannt?"--"Keine Ahnung Steffen... an der Stelle ist meine Brille beschlagen."


Steffen Labrenz am 31. Oktober 2010